Das Programm
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Auf dem Weg zu mehr Lärmschutz im Mittelrheintal

Unter dem Motto „mehr Lärmschutz, mehr Lebens­qualität“ setzen wir verschiedene Lärmschutzmaßnahmen im Mittelrheintal um.

Das Obere Mittelrheintal ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: Aufgrund der Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO Welterbe. Zugleich ist das Mittel­rheintal Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den Nord-Süd-Verkehr. 

Gemeinsam den Lärmpegel senken

Insbesondere die überwiegend nachts verkehrenden Güterzüge erzeugen einen störenden Lärmpegel. Um die Situation für die Anwohnenden vor Ort nachhaltig zu verbessern, wurde 2012 ein Beirat aus allen Beteiligten gegründet. Für mehr Lärmschutz im Mittelrheintal sitzen alle an einem Tisch: Landespolitik, Bund, Deutsche Bahn und Bürgerinitiativen. Ziel des Beirats war die Feststellung der technischen Möglichkeiten. Im Ergebnis machen die Machbarkeitsuntersuchung sowie ein Ergänzungsgutachten konkrete Vorgaben, welche Art Lärmschutz, wo eingesetzt werden soll.

Welche Arbeiten setzen wir um und wie wird darüber entschieden?

In der Machbarkeitsuntersuchung wurden verschiedene Maßnahmen nach ihren Kosten und ihrem Nutzen beurteilt. Dabei spielte eine Formel zur Berechnung des Nutzen-Kosten-Faktors eine wesentliche Rolle, die den verantwortungsvollen Umgang mit Finanzmitteln des Bundes sicherstellt.  

Die Maßnahmen, bei denen der Nutzen größer ist als die Kosten (Nutzen-Kosten-Verhältnis > 1), planen wir weiter. Schauen Sie auf unserer interaktiven Karte, welche konkreten Maßnahmen wir im Mittelrheintal planen und umsetzen. 

Bahn im Tunnel

Individuelle Lösungen für alle Streckenabschnitte

Das Lärmschutzprogramm Mittelrheintal besteht aus 30 Teilprojekten in 23 Kommunen entlang des Rheins. Finanziert wird es vom Bund und den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie investieren gemeinsam mehr als 130 Millionen Euro in der Region.  

Durch die Lage zwischen Fluss und Berghängen sind viele Ortsdurchfahrten sehr eng. Das bedeutet zum einen, dass konventionelle Lärmschutzmaßnahmen an einigen Strecken­ab­schnitten nicht funktionieren. Für jede Kommune suchen wir die passende Lösung, um den Lärmpegel zu reduzieren. Zum anderen müssen wir viele Arbeiten vom Gleis aus durch­führen, sodass es ab und an zu Streckensperrungen oder Fahrplanänderungen kommt. Dazu informieren wir zu gegebener Zeit auf dieser Website oder im Rahmen des Fahrplans.  

Der Planungsprozess von Schallschutzmaßnahmen

Das Projektteam plant die Maßnahmen zum Schallschutz, stellt die Anträge für die Genehmigung und setzt die Arbeiten um. Dafür sind folgende Schritte notwendig: 

Wie eine neue Gesetzgebung Projekte beschleunigt

Als umweltfreundliches Verkehrsprojekt profitiert das Lärmsanierungsprogramm Mittel­rheintal von einer neuen Gesetzgebung: Dem Investitionsbeschleunigungsgesetz.

Wichtige Infrastrukturprojekte – wie in unserem Fall die Errichtung von Lärmschutzwänden – dauern sonst mehrere Jahre. Die Genehmigung durch die zuständige Behörde, in Ver­bin­dung mit dem hergestellten Einvernehmen von direkt Betroffenen, kann mit dem Gesetz beschleunigt werden. Das heißt: Nach der Genehmigung durch die zuständige Behörde kann sofort losgelegt und gebaut werden. So können die Anwohner:innen sehr viel schneller von den Vorteilen modernen Lärmschutzes profitieren. 

Für das Herstellen des Einvernehmens mit den direkten Betroffenen, plant die DB Netz AG erste Informationsveranstaltung im Mittelrheintal, über die wir rechtzeitig informieren.

Flusslandschaft

Die Menschen hinter dem Projekt